Kurz-URL

Goo.gl für alle

Eine Kurz-URL ist praktisch, sie passt in eine Kurznachricht von 140 Zeichen. Twitter beschränkt sich auf diese Länge und hat damit die Kurz-URL populär gemacht. Die Tweets wurden anfangs häufig per SMS verschickt. Nun drängt Google mit seinem Dienst Goo.gl auf dieses Feld.

Eine Notwendigkeit gibt es dafür nicht, da ein URL-Shortener eigentlich nicht mehr macht als aus einer langen Internetadresse eine kurze. Google nutzt Goo.gl seit letztem Dezember für eigene Dienste (Toolbar, News, Blogger, Maps, Picasa Web). Jetzt kann jeder Goo.gl nutzen.

Der Unterschied zu anderen Diensten ist auf den ersten Blick auch nicht groß. Eine Goo.gl-URL braucht 11 Zeichen. Google rühmt sich einer einfachen Eingabemaske, brauchbaren Statistiken, 100 Prozent Verfügbarkeit und der Prüfung der URLs auf schädliche Inhalte.

Mit ähnlichen Argumenten hat schon Bit.ly den ersten populären Dienst TinyURL abgelöst. Die Chancen stehen gut, dass Goo.gl dies nun wiederholt. Goo.gl ist schnell und eine Verknüpfung von Goo.gl und Google Analytics wird vermutlich nicht lange auf sich warten lassen.

01.10.2010 | 18:21 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Kurz-URL, URL-Shortener, Google, Goo.gl

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