Es gibt große Handys, die viel können, aber auch kleine Handy-Uhren, bei denen aufgrund der geringen Größe nicht mehr viel davon übrig bleibt. Sony Ericsson kombiniert beides. Das LiveView ist ein Zweit-Display für das Handgelenk.
Nur 3,5 x 3,5 x 1,1 cm groß ist das Sony Ericsson LiveView und bloß 19 Gramm schwer. Es kann mit einem Armband am Handgelenk getragen werden (dann kommen noch 7 Gramm hinzu), per Clip an der Kleidung oder am Schlüsselbund.
Kontakt zum Handy hält das LiveView über Bluetooth. Es darf sich also nicht weiter als 10 Meter davon entfernen. Wenn eine SMS eintrifft, vibriert das Zweit-Display am Handgelenk, dort kann die Kurznachricht auch gelesen werden, das Smartphone bleibt in der Tasche.
Musik-Player steuern
Der OLED-Touchscreen misst 1,3 Zoll und zeigt bloß 128 x 128 Punkte an. Alle Inhalte des Smartphones-Bildschirms passen hier nicht drauf, aber immerhin ein Widget. Das kann dann eingehende Anrufe anzeigen, SMS, aber keine E-Mails, die Uhrzeit, anstehende Termine und Status-Updates bei Twitter und Facebook.
Die einzelnen Widgets lassen sich einfach durchlaufen. Das Sony Ericsson LiveView hat vier Softtasten, die an den Seitenkanten des Touchscreens liegen, sowie zwei physische Tasten. Über das LiveView kann auch der Musik-Player des Smartphones gesteuert werden.
Dieses muss allerdings unter Android 2.x laufen. Gerade in diesem Punkt tut sich Sony Ericsson schwer. Für die Smartphones der X10-Familie sind schon seit einiger Zeit Updates auf Android 2.1 angekündigt worden. Diese wurden jedoch immer wieder verschoben.
Nach dem Update für das Xperia X10
Auf dem Smartphone muss eine Anwendung installiert sein, die es im Android Market gibt. Andere Anwendung können den LiveView ebenfalls nutzen, sie müssen jedoch dafür angepasst werden. Mit einer Akkuladung soll das LiveView vier Tage durchhalten.
Das Sony Ericsson LiveView soll im vierten Quartal erscheinen, aber erst nach dem Udpate der Xperia-X10-Geräte und 79 Euro kosten.