Wie angekündigt soll das wasserdichte und dreckabweisende Smartphone Motorola Defy im Oktober erscheinen – aber nicht nur bei Telefonica O2, Vodafone und The Phone House, sondern auch bei der Deutschen Telekom. Rund 400 Euro soll es ohne Vertrag kosten.
Handys mit entsprechend abgedichteter Hülle werden gerne auf die Baustelle oder zum Outdoorsport mitgenommen. Motorola hat jetzt erstmals ein aktuelles Smartphone mit Google Android gegen Wasser und Dreck geschützt.
Das Motorola Defy ist wasserdicht, staubresistent, kratzfest und erfüllt damit laut Motorola die Anforderungen des IP67-Standards. Auf dicke Gummierungen wurde jedoch verzichtet. Das Defy misst 5,9 x 10,7 x 1,3 cm und wiegt 118 Gramm.
Baulärm unterdrücken
Der Touchscreen misst 3,7 Zoll und zeigt 480 x 854 Bildpunkte an. Android 2.1 ist leider nicht die aktuelle Version. Ungewöhnlich ist auch das Flash-Lite-3-Plugin für den Browser. Das könnte ein Hinweis sein, dass es Android 2.2 nicht so schnell geben wird.
Über Android hat Motorola die eigene Oberfläche Motoblur 1.5 gelegt, die unter anderem die Status-Updates der Freunde in einer Übersicht zusammenführt. Über Swype soll sich Text schneller eingeben lassen.
Auf der Baustelle praktisch: Das Motorola Defy hat zwei Mikrofone, um Hintergrundgeräusche herauszufiltern und die Stimme zu verstärken.
Schneller Internetzugang
Viele Handwerker werden auch die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz nutzen. Die Tastensperre aktiviert sich automatisch, wenn man das Defy in die Tasche steckt.
Anweisungen vom Meister lassen sich über HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s herunterladen, Bilder der Baustelle über HSUPA mit bis zu 2,0 Mbit/s verschicken. Alternativ kann man über WLAN online gehen.
Der interne Speicher fasst 512 MB, eine 2 GB große Micro-SD-Karte soll mitgeliefert werden. Über A-GPS-Empfänger und Kompass werden die Karten automatisch ausgerichtet.