iPhone

Apple lässt Google wieder aufs iPhone

Einige Fesseln hatte Apple den Entwicklern angelegt, als im Frühjahr iOS 4 vorgestellt wurde. Mit dem Erscheinen von iOS 4.1 wurden die Richtlinien für das iPhone wieder gelockert. Offenbar sitzen Apple die US-Behörden im Nacken.

Damals hatte Apple einige Werbenetzwerke vom iPhone verbannt, darunter auch Google und dessen neue Tochter AdMob. Entwickler hatten diese in ihre Anwendungen eingebunden, um den Preis für die App zu senken und über Werbung Geld zu verdienen.

Auf diese Weise fanden sich zwar mehr Nutzer für eine Anwendung. Die Erlöse aus Apples 30-Prozent-Anteil wurde aber kleiner, stattdessen verdiente Google mit.

Immer noch kein Flash auf dem iPhone

Mehr in den Vordergrund gestellt hat Apple eine weitere Lockerung der Bestimmungen. Es ist nun egal, wie eine Anwendung programmiert wird; Hauptsache, das Ergebnis stimmt – und das ist bei Apple immer noch die Sicherheit (und die Performance).

Konkret heißt das: Eine Anwendung für das iPhone darf nun wieder in Flash entwickelt werden, nach wie vor wird man aber keine Flash-Inhalte auf dem iPhone abspielen können.

Auch auf dem iPad

Nebenbei legte Apple auch fest, dass jede Anwendung für das iPhone auch auf einem iPad funktionieren muss.

Nachdem Apple im Frühjahr die Richtlinien verschärft hatte, gab es von Seiten der Entwickler heftige Proteste. Unklar ist, ob auf diesen Protest reagiert wurde. Die US-Behörden hatten aufgrund dieser Restriktionen Vorermittlungen eingeleitet.

10.09.2010 | 12:28 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, Apple, Richtlinien, Entwickler, Werbenetzwerke, Entwicklungsumgebung, Flash, iPad

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