Netzausbau

Vodafone: Doch nur 3 Mbit/s über LTE

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) kündigt Vodafone-Chef Fritz Joussen Anfang Juli an, man werde das gesamte Netz mit Long Term Evolution (LTE) aufrüsten. Darüber sollten sich Daten mit mindestens 5 Mbit/s auf den Laptop laden lassen. Jetzt rudert Vodafone zurück und verspricht nur noch 3 Mbit/s.

Ende September werde der LTE-Ausbau beginnen. Die Technik stammt von Ericsson und Huawei. Mittelfristig würden alle Basistationen mit LTE ausgerüstet werden. Im nächsten Jahr sollen es 1.500 sein.

Im Juli hieß es, bis Mitte 2011 werde die Auflage der Bundesnetzagentur erfüllt sein, die Gebiete mit Breitband-Internet über Mobilfunk zu versorgen, die derzeit keinen DSL-Anschluss erhalten können. Bis 2013 wollte Vodafone jede GSM-Basisstation mit LTE-Technik aufgerüstet haben.

Bessere Verbindung innerhalb von Gebäuden

Dann sollen in den Städten auch Downloads mit bis zu 70 Mbit/s möglich sein – so die Aussage im Juli. Die vergleichsweise niedrigen Frequenzen um 800 MHz ermöglichen zudem eine bessere Verbindung innerhalb von Gebäuden.

Trotz der Korrektur der Juli-Aussage will Vodafone immer noch mehr bieten, als die Bundesregierung fordert. Ziel deren Breitband-Initiative ist, dass im ländlichen Raum Daten mit mindestens 1 Mbit/s empfangen werden können.

23.07.2010 | 10:59 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Netzausbau, Vodafone, Friedrich Joussen, Fritz Joussen, LTE, Long Term Evolution, Digitale Dividende, Basisstation

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