Ein Tablet mit webOS wurde schon mehrfach von Hewlett-Packard angekündigt. Es könnte PalmPad heißen. Diesen Namen hat sich HP jetzt beim Patent- und Markenamt der USA schützen lassen.
Dass das Tablet dann auch so genannt wird, ist damit jedoch nicht klar. Die Unternehmen sichern sich gerne mehrere Namen – allein schon, damit die Konkurrenz nicht zugreifen kann.
Bislang war man davon ausgegangen, dass HP ein Tablet mit webOS unter dem Namen HP Hurricane entwickelt. Palm bleibt zwar eigenständig und ist innerhalb des HP-Konzerns für Smartphones zuständig, unklar ist aber nach wie vor, unter welcher Marke das Tablet erscheinen wird.
Mit Palm gegen Dell
Bei der Anmeldung der Marke hat HP sich offen gehalten, wofür der Name eingesetzt wird. Demnach kann PalmPad für "Computer, Computer-Hardware, Computer-Software, Computer-Peripherie, tragbare Computer, Handhelds und mobile Computer, PDAs, elektronische Notizblöcke und mobile digitale elektronische Geräte" genutzt werden.
HP wird sich mit dem webOS-Tablet vor allem gegen seinen Konkurrenten Dell positionieren wollen. Mit dem Dell Streak gibt es bereits ein Gerät mit 5-Zoll-Display, das schon nicht mehr Smartphone, aber auch noch nicht Tablet ist. Größere Geräte hat Dell bereits angekündigt.
HP plant schon länger ein Tablet. Anfang des Jahres stellte Microsoft-Chef Steve Ballmer das HP Slate mit Windows 7 vor, das aber nicht erscheinen wird.