Digitale Dividende

Telekom: LTE-Stationen funken über 10 Kilometer

In Brandenburg werden die ersten beiden LTE-Basisstationen stehen, mit denen die Deutsche Telekom die weißen Flecken schließen will, in denen derzeit kein DSL-Anschluss geschaltet werden kann.

Im Juli wird die Telekom beginnen, die Basisstationen in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) und Ziesar (Potsdam-Mittelmark) zu installieren. Bis Ende des Jahres sollen 500 dieser Basisstationen stehen.

Insgesamt sollen bis Ende 2010 sogar mehr als 1.000 weiße Flecken verschwinden. Der Rest wird von der Telekom entweder über UMTS oder über DSL angeschlossen.

Bandbreite muss geteilt werden

Mit der Ersteigerung von ehemaligen Rundfunk-Frequenzen war die Auflage verbunden, 90 Prozent der unterversorgten Orte bis 2016 an eine Breitband-Infrastruktur anzuschließen. Die Telekom glaubt, dass dieses Ziel vorzeitig erreicht werden wird.

Die Deutsche Telekom setzt auf die Mobilfunk-Technik Long Term Evolution (LTE). Eine Basisstation kann einen Umkreis mit einem Radius von 10 Kilometern abdecken.

In Testnetzen wurden Daten mit 50 Mbit/s übertragen. Im realen Einsatz könnte die Bandbreite aber darunter liegen. Zudem müssen sich alle Teilnehmer dieser Funkzelle die Bandbreite teilen. Effektiv wird ein Anschluss nur mit wenigen Mbit/s rechnen können.

14.06.2010 | 22:07 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Digitale Dividende, Deutsche Telekom, Long Term Evolution, LTE, weiße Flecken, DSL, Basisstation, Installation, Aufbau

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