Skype

Telekom könnte VoIP wieder freigeben

Vor einer Woche ist eine neue Skype-Version für das iPhone erschienen, die VoIP-Telefonate über Mobilfunk ermöglicht - technisch. Bislang ging das nur über WLAN. Die Deutsche Telekom hat die Nutzung von VoIP aber in ihren Tarifen untersagt oder kassiert Extra-Gebühren.
Die Wirtschaftswoche (Wiwo) berichtet, dass im Management der Telekom Uneinigkeit darüber herrsche, ob man Skype und VoIP-Telefonate wieder erlauben solle. Videotelefonate seien damit aber nicht gemeint, weil dabei große Datenmengen anfallen würden.
Einem zweiten Bericht der Wirtschaftswoche zufolge lässt Telekom-Chef René Obermann nun prüfen, welche Auswirkungen die Freigabe von Skype habe. Das Unternehmen nehme sich dafür zwei Monate Zeit.
Skype-to-Skype erstmals kostenpflichtig
Skype hat selbst Gebühren für VoIP-Telefonate über UMTS angekündigt. Frühestens im nächsten Jahr sollen diese erhoben werden. Diese Zeit werde gebraucht, um mit den Netzbetreibern zu verhandeln.
Skype würde damit zum ersten Mal Telefonate zwischen zwei Skype-Kunden berechnen. Die Einnahmen könnten für Ausgleichzahlungen zwischen Skype und den Netzbetreibern genutzt werden.

08.06.2010 | 14:20 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Skype, VoIP, Voice over IP, Deutsche Telekom, T-Mobile, iPhone, Wirtschaftswoche

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