Smartphones mit einer QWERTZ-Tastatur sind groß und passen nur schlecht in die Tasche. Motorola versucht dieses Problem zu lösen - mit dem Motorola Flipout und einem eigenwilligen Design. Geschlossen ist das Flipout nicht größer als ein Schminkspiegel und verschwindet in jeder Handtasche.
Das Motorola Flipout besteht aus zwei quadratischen Hälften, die sich gegeneinander drehen lassen. Ausgefahren sieht das Flipout wie ein Smartphone im Blackberryformat aus: oben der Bildschirm, unten die Tastatur.
Der 2,8 Zoll große Bildschirm zeigt nur 320 x 240 Punkte, lässt sich aber über Multitouch steuern. Die QWERTZ-Tastatur ist in 5 Reihen angeordnet. So erhalten auch die Ziffern eine eigene Reihe. Die häufig gebrauchte Leertaste erstreckt sich aber bloß über den Platz von zwei Tasten.
Facebook und Twitter filtern
Das Motorola Flipout misst 6,7 x 6,7 x 1,7 cm und wiegt 120 Gramm. Es wird in verschiedenen poppigen Farben ausgeliefert. Offensichtlich sollen damit junge Frauen angesprochen werden, die viel bei Facebook oder Twitter unterwegs sind.
Dafür bringt das Flipout Motorolas Oberfläche Motoblur mit, die über das aktuelle Betriebssystem Android 2.1 gelegt wurde.
Motorola hat Motoblur mit dieser Version Filter spendiert, sodass man steuern kann, welche Informationen aus sozialen Netzen einen auf dem Handy erreichen und welche nicht.
Schnelles Internet
Zudem lassen sich nun Widgets auf dem Homescreen verschieben und deren Größe verändern. Auf einzelne Tweets lässt sich mit nur einem Klick direkt antworten.
Ins Internet gelangt das Motorola Flipout über HSPA oder WLAN. Über HSDPA lassen sich Daten mit bis zu 7,2 Mbit/s empfangen oder über HSUPA mit bis zu 2,0 Mbit/s verschicken.
Noch kein Preis
Der interne Speicher fasst 512 MB und lässt sich über eine Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Auf der Rückseite befindet sich eine 3-Megapixel-Kamera mit fest eingestelltem Fokus.
Das Motorola Flipout soll noch im zweiten Quartal erscheinen - auch in Europa. Einen Preis nannte Motorola noch nicht.
03.06.2010 | 13:26 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Android 2.1, Motorola Flipout, Motoblur