Google

Ministerin (v)errät Starttermin von Street View

Ilse Aigner, Bundesminsterin für Verbraucherschutz, hat den WAZ-Medien ein Interview gegeben. Ihrer Meinung nach werde Google Street View nicht mehr in diesem Jahr starten. Von Google hat sie diese Information allerdings nicht.

"Aufgrund der Welle von Widersprüchen vermute ich, dass der von Google für Ende 2010 geplante Start des Projekts wohl verschoben werden muss", so Aigner.

Die Minsterin gibt zu, dass den genauen Stand nur Google kennt; sie geht jedoch von einer deutlich fünfstelligen Zahl von Widersprüchen aus. Google hatte zugesichert, mit Street View erst zu starten, wenn die Widersprüche abgearbeitet seien.

5.000, 10.000 oder deutlich mehr?

Gesichter und Auto-Kennzeichen werden automatisch unkenntlich gemacht. In den Fällen, wo dies nicht hinreichend geschieht, kann man um Nachbearbeitung bitten. Bei der Abbildung von Häuserfronten kann man den Widerspruch bereits im Vorfeld einlegen.

Anfang Mai sagte Google dem Onlinemagazin Carta, es lägen weniger als 10.000 Widersprüche vor. Aus dem Zusammenhang ließ sich schließen, dass es um die 5.000 waren.

25.05.2010 | 13:54 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google, Street View, Starttermin, Ilse Aigner, Bundesministerin, Verbraucherschutz, Datenschutz, Häuserfront, Straßenansicht, Google Maps

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