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Street View: Gemeinden können Widersprüche sammeln

Verbraucherschutz-Ministerin Ilse Aigner spricht gerne über Google und seinen Dienst Street View. Jetzt hat sie auch mit Google gesprochen und anschließend per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Street View erst starten wird, wenn alle Einsprüche von Bürgern berücksichtigt seien.

Google habe in dem Gespräch eingeräumt, auch Sammelwidersprüche entgegenzunehmen. Frau Aigner leitet daraus ab, dass Gemeinden nun in den Rathäusern vorformulierte Widerspruchslisten auslegen können, in die Eigentümer und Mieter von Immobilien ihre Adresse und Unterschrift eintragen können.

Weniger als 10.000 Widersprüche

Google seinerseits arbeite daran, so Aigner, dass die Häuser einwandsfrei identifiziert werden können. Das Unternehmen spreche auch mit den kommunalen Spitzenverbänden, um ein möglichst verbraucherfreundliches und unbürokratisches Verfahren für solche Sammelwidersprüche zu finden.

Auch wenn das Thema in den Medien ausgiebig diskutiert wird, so liegen laut einem Bericht des Onlinemagazins Carta weniger als 10.000 Widersprüche vor. Diese Zahl wird nach dem Start von Google Street View sicherlich steigen, dennoch sind es vergleichsweise wenig Einsprüche.

03.05.2010 | 18:56 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google, Ilse Aigner, Street View, Widerspruch, Sammel-Widersprüche, Gemeinde, Verbraucherschutz, Datenschutz

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