Wie angekündigt erschien mittlerweile das Firmware-Update für Apples iPhone. Die Firmware 1.1.1 schaltet neue Funktionen frei und beseitigt einige Sicherheitslücken. Wie angekündigt funktionieren aber auch iPhones, auf denen unautorisierte Software aufgespielt wurde, nicht störungsfrei oder gar nicht mehr.
Nach dem Update lassen sich nun endlich mit dem iPhone Lieder direkt über den iTunes Music Store kaufen. Nicht nur in diesem Punkt hat Apple (extern) ein offenes Ohr für Kritik gezeigt, sondern ist auch sonst auf viele Kundenwünsche eingegangen. So lässt sich der Lautsprecher jetzt lauter stellen. Ein Doppelklick auf den Home-Button öffnet die Liste häufig genutzter Kontakte oder alternativ den Musikplayer.
E-Mail-Anhänge lassen sich nun auch im Querformat anzeigen. Auch die Eingabe von Punkt und Komma ist jetzt nicht mehr so umständlich. Dringend notwendig war, dass man EDGE und GPRS abschalten kann. Bislang war das iPhone ständig auf Empfang und konnte im Ausland sehr hohe Rechnungen verursachen.
Was geht auf Apples Konto?
Mit dem Firmware-Update hat Apple auch zehn Sicherheitslücken des iPhones geschlossen, die Bluetooth, das E-Mail-Programm und den Safari-Browser betrafen. Ein Update ist deshalb auf jeden Fall anzuraten - mit Ausnahme der iPhones, denen ein sogenannter Hack aufgespielt wurde.
Apple hatte gewarnt, dass diese iPhones nach einem Update nicht mehr funktionieren könnten - und recht behalten. Offensichtlich wusste man, wovon man sprach. Man kann zwar nicht davon ausgehen, dass Apple diese Ausfälle bewusst herbeigeführt hat, es wurde aber anscheinend billigend in Kauf genommen.
Im Internet kursieren zahlreiche Berichte, welche iPhone-Hacks davon betroffen sind (zum Beispiel das populäre anySIM, dass das iPhone vom SIM-Lock befreit) und welcher Fehler sich nach dem Update eingestellt hat. Einheitlich sind diese Berichte nicht, es handelt sich aber nicht um Einzelfälle. Einige iPhone funktionieren gar nicht mehr, bei anderen nur einzelne, aber durchaus wichtige Funktionen nicht.