In einem Punkt sind sich Apple und Google einig: Sie setzen in Zukunft auf HTML5, um Multimedia-Inhalte auf dem Handy einzubinden. Während Apple aber Flash gleich ganz vom iPhone verbannt, bestätigte nun Andy Rubin, bei Google für Android zuständig, dem Bits-Blog der New York Times, dass die nächste Android-Version Flash unterstützen werde.
Erst kürzlich hatte Google den Videocodec VP8 gekauft und als Open Source freigegeben. Über HTML5 könnte dann jeder Entwickler VP8-Videos einbinden, ohne Lizenzgebühren zahlen oder befürchten zu müssen, dass ein Unternehmen ihm das untersagt. Man ist gespannt, wie Google VP8 auf YouTube einsetzen wird.
Erste Smartphones mit Flash im Herbst
Bereits zuvor hatte Google sich entschlossen, auf HTML5 zu setzen. Die Eigenentwicklung Gears ermöglicht es Web-Anwendungen auch laufen zu lassen, wenn man sich gerade offline befindet. Die Daten werden dafür lokal zwischengespeichert. Auch das übernimmt in Zukunft der offene Standard HMTL5.
Andy Rubin wird dem Gespräch mit der New York Times zufolge Entwicklern und Nutzern die Wahl lassen, ob sie Flash nutzen. Auch dies sei ein Aspekt des offenen Systems. Adobe hat Flash für Android-Smartphones für Mitte 2010 angekündigt. Erste Geräte werden voraussichtlich im Herbst erscheinen.