Als das iPad am 3. April erstmals zu kaufen war, sind viele in die USA gereist, um sich das Apple-Tablet zu besorgen. Wer nach Israel zurückkehrte, erlebte eine böse Überraschung: das iPad wurde beschlagnahmt. Jetzt darf das iPad auch nach Israel eingeführt werden.
Der Grund für das Einfuhrverbot waren die unterschiedlichen WLAN-Standards. Israel nutzt ein kleineres Funkspektrum und fürchtete die Störung anderer Geräte.
In Zusammenarbeit mit Apple und mehreren Testlabors habe man aber festgestellt, dass sich das iPad auf die gängigen Frequenzen beschränkt, so ein Sprecher des israelischen Ministeriums für Kommunikation mehreren Berichten zufolge.
Internationaler Verkauf ab Ende Mai
Auch die 20 beschlagnahmten Geräte werden jetzt zurückgegeben. Weiterhin gilt aber, dass nur ein iPad pro Person eingeführt werden darf. Wann Apple das iPad auch außerhalb den USA verkaufen wird, gibt das Unternehmen am 10. Mai bekannt.
Der Bildschirm des iPad misst in der Diagonalen 9,7 Zoll. Es ist 1,27 cm dünn und wiegt 680 Gramm. Im iPad steckt ein 1 GHz schneller Apple-Prozessor mit der Bezeichnung A4. Ihm zur Seite gestellt sind ein Flash-Speicher von wahlweise 16 GB, 32 GB oder 64 GB, ein Beschleunigungssensor, ein Kompass, WLAN n und Bluetooth.
Daten kann das iPad außerdem über HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s herunterladen. Der Mobilfunkzugang ist allerdings auf eine Datenverbindung beschränkt. Telefonate lassen sich darüber nicht führen. A-GPS gibt es nur in der Version mit UMTS-Modul. Apple nutzt beim iPad das neue Micro-SIM-Format.