Palm steht zum Verkauf. Die Smartphones verkaufen sich nicht so gut, wie erwartet. Das Unternehmen befindet sich deshalb immer noch in finanzieller Schieflage. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet nun, dass einer der Kandidaten, HTC, abgewunken habe.
Eine nicht näher genannte interne Quelle sagte Reuters, dass es nicht genug Synergien zwischen beiden Unternehmen gebe. Bevor HTC zu diesem Schluss kam, hatte das Unternehmen aber Palms Bücher angeschaut.
Damit scheint jetzt nur noch Lenovo im Rennen um Palm zu sein. Es hatte auch Gerüchte gegeben, der chinesische Netzwerk-Ausrüster Huawei sei interessiert, dem Bericht zufolge stocken die Gespräche aber. Mitte des Monats hatte Bloomberg berichtet, auch Dell werde nicht mehr mitbieten.
Markenname, Patente und ein Team
Lenovo hatte sich von seiner Handy-Sparte getrennt, versucht aber gerade in diesem Markt wieder Fuß zu fassen. Der Laptop-Spezialist hat bereits ein Android-Handy für China entwickelt und steht nun vor der Wahl, die Handy-Entwicklung selbst aufzubauen oder zuzukaufen.
Palms Werte sind unbestritten der Markenname, die zahlreichen Mobilfunk-Patente und das Team, das ein Betriebssystem und ein bemerkenswertes Smartphone von null an entwickelt hat. Unklar ist jedoch, wie webOS bewertet wird - als Wert oder als Last?