Über Facebook hat Microsoft weitere Details zu seinen beiden neuen Handys Kin One und Kin Two genannt. Beide Geräte folgen dem legendären Sidekick und sind ein Slider mit vollständiger QWERTZ-Tastatur.
Der Touchscreen des Kin One ist kapazitiv und 2,6 Zoll groß. Die Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten war bereits bekannt. Die Form ist eiförmig. Wenn man die Tastatur nach unten herauszieht, erinnert es entfernt an einen Blackberry.
Der interne Speicher ist 4 GB groß und lässt sich nicht erweitern. Neu ist die Angabe zum Arbeitsspeicher, der 256 MB groß ist. Zum Prozessor machte Microsoft noch keine Angabe.
Kin Two mit größerer Tastatur
Auf der Rückseite befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera, die mit Anti-Shake-Funktion, Autofokus und doppelten LED-Blitz ausgestattet ist. Zu WLAN b/g und Bluetooth kommen noch ein GPS-Empfänger, UKW-Radio und ein Beschleunigungssensor hinzu.
Das Kin Two hat eine doppelt so große Auflösung mit 480 x 320 Bildpunkten, hier misst der kapazitative Touchscreen 3,4 Zoll. Die QWERTZ-Tastatur wird beim Kin Two seitlich hervorgezogen.
Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ist mit ähnlichen Komfortmerkmalen ausgestattet wie das Kin One, kann aber auch HD-Videos aufnehmen. Der Arbeitsspeicher ist ebenfalls 256 MB groß, der Flashspeicher fasst mit 8 GB aber die doppelte Menge. Die weitere Ausstattung entspricht dem Kin One.
Kin Loop, Kin Spot und Kin Studio
Die beiden Kin-Handys laufen nicht unter Windows Phone 7, sondern unter einem Kin OS, das auf Windows CE basiert und an Zune HD angelehnt ist. Es lassen sich keine Anwendungen nachträglich installieren. Auf der Oberfläche Kin Loop werden die Neuigkeiten von Freunden aus allen sozialen Netzwerken zusammengeführt.
Am unteren Rand von Kin Loop befindet sich ein kleiner grüner Punkt namens Kin Spot, über den die eigene Nachrichten versendet werden. Links, Bilder und Videos lassen sich mit dem Finger auf den Spot ziehen, anschließend die Kontakte. Zum Schluss muss man noch wählen, auf welchem Weg man die Inhalte verschicken will. Einfacher geht es nicht.
Kin Studio spiegelt alle Daten auf einem Kin-Server, sodass diese auch über jeden Desktop-Browser erreichbar sind - dies gilt nicht nur für Bilder und Videos, sondern auch für E-Mails, MMS und SMS. Sämtliche Inhalte werden auf einem Zeitstrahl abgebildet, sodass Kin Studio gleichzeitig ein digitales Tagebuch ist.