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Steve Jobs gibt Fehler zu

Mark Fiore fühlt sich ein bisschen schuldig. Er hat den Pulitzer-Preis gewonnen, ohne den seine Anwendung nicht in den App Store aufgenommen worden wäre. Apple-Chef Steve Jobs hat sich persönlich eingeschaltet. Fiore weiß, dass er ein Einzelfall ist, der bevorzugt wurde - nach dem Preisgewinn. Im Dezember wurde seine Anwendung noch abgelehnt.

Der Pulitzer-Preisträger veröffentlicht für den San Francisco Chronicle politische Cartoons unter SFGate.com. Er ist der erste Preisträger, der ausschließlich online veröffentlicht. Apple waren die Cartoons bei der Ablehnung im Dezember aber zu anrüchig.

Das Unternehmen berufte sich dabei auf einen Passus in seinen Richtlinien, der sich auf so ziemlich alles anwenden lässt, was politisch ist oder nackte Haut zeigt. Anstatt den Zugang zum App Store klar zu regeln, zieht Apple diesen Passus heran, um im Einzelfall mal so und mal so zu entscheiden.

Reaktion im Einzelfall

So wurde Anfang des Jahres die iPhone-Anwendungen von stern.de für einige Zeit aus dem App Store entfernt, weil sie zu viel nackte Haut zeigte. Die Playboy-Anwendung jedoch musste darum nicht fürchten.

Der Stern hat den Fall sehr schnell regeln können. Einem unbekannten Entwickler wird dies nicht gelingen können - so wie Mark Fiore vor dem Gewinn des Pulitzer-Preises.

Mittlerweile aufgenommen

Es war eine dieser berühmten Mails von Steve Jobs in Antwort auf einen unzufriedenen Nutzer, in der er feststellte: "Wir haben einen Fehler gemacht, den wir korrigiert haben."

Apple forderte Mark Fiore auf, seine Anwendung nochmals einzureichen. Mittlerweile ist sie im Apple App Store zu finden und kann auf jedes iPhone geladen werden.

21.04.2010 | 15:54 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, Steve Jobs, Apple App Store, Mark Fiore, Pulitzer-Preis, Aufnahme, Ablehnung, Cartoon, Karikatur

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