Die Macher des WePad hatten zur Präsentation eines Prototyps nach Berlin geladen. Die Hardware traf jedoch so spät ein, dass die aktuelle Software nicht aufgespielt werden konnte. Gezeigt wurde bloß ein Video. Es wurde aber auch der Preis genannt: 449 Euro und 569 Euro sollen die beiden Versionen des WePad kosten.
Die Vorbestellung soll am 27. April beginnen, der Verkauf aber erst im August. Hinter dem WePad und der WePad GmbH stehen die Unternehmen Neofonie und 4tiitoo. Die Alternative zum Apple iPad soll vor allem Verlagen schmackhaft gemacht werden. Über diese könnte das WePad dann auch wesentlich günstiger angeboten werden.
Eine Kooperation scheint es mit Gruner + Jahr und der Schweizer Verlagsgruppe Ringier zu geben. So soll es den Stern sowohl für das Apple iPad als auch für das WePad geben. Ebenso sollen die Illustrierte und der Cicero auf dem WePad erscheinen.
UMTS und GPS für 569 Euro
Das WePad ist 28,8 x 19,0 x 1,3 cm groß und wiegt 800 Gramm. Das Gehäuse ist aus Magnesium-Aluminium. Der Touchscreen misst 11,6 Zoll in der Diagonalen und zeigt 1.366 x 768 Bildpunkte an. Er lässt sich über Multitouch steuern.
Im Inneren des WePad findet sich Intels Atom-Prozessor N450, der mit 1,66 GHz getaktet ist. WLAN n und Bluetooth gehören zur Standard-Ausstattung. Hinzu kommen noch zwei USB-Anschlüsse, ein Kartenleser und eine Webcam. Die Akkulaufzeit soll sechs Stunden betragen.
Die kleinere Version kostet 449 Euro und ist mit einem 16 GB großen Flash-Speicher bestückt. In der größeren Version stecken 32 GB, UMTS, GPS und ein Grafik-Chip, der die Wiedergabe von HD-Videos ermöglicht. Diese Version bringt 50 Gramm mehr auf die Waage und kostet 569 Euro.