Bilderkennung

Google kauft Plink für Goggles

Google Googles ist eine visuelle Suche und noch recht neu - ein Bilderkennung plus Suchfunktion. Über eine Bild-Datenbank versucht Google zu identifizieren, um was es sich auf dem Handyfoto handelt. Zur Verstärkung hat Google jetzt Plink gekauft.

Plink hat sich auf die Erkennung von Kunstwerken spezialisiert. Der Dienst besteht neben einem Algorithmus, der das Bild erkennt, auch aus einer Datenbank mit unzähligen Gemälden.

PlinkArt wird nach der Übernahme nicht weiterentwickelt, aber auch nicht eingestellt. Man kann den Dienst nach wie vor mit einem Android-Handy nutzen. Das Plink-Team wechselt aber zu Google und wird dort an Google Goggles weiterarbeiten.

Buchtitel und Weinflaschen erkennen


Die Bilderkennung von Google funktioniert bereits bei einigen Produkten. Wer ein Buch oder das Etikett auf einer Weinflasche fotografiert, erhält über Google Goggles weiterführende Informationen und selbstverständlich auch den nächsten Laden samt Preis genannt.

Das ist aber noch nicht alles. Google Goggles kann auch Gebäude identifizieren. Bei Sehenswürdigkeiten ist dies einfach, da genug Bilder in der Datenbank vorhanden sein sollten, Goggle zieht aber auch den aktuellen Standort über das GPS-Signal heran.

Nutzerbewertungen und Gutscheine

Letzlich soll man dann mit dem Foto von einem Laden oder Café die bei Google gespeicherten Daten wie Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gutscheine, Bewertungen einfach und schnell auf das Handydisplay holen können.

Zuguterletzt ist Google Goggles auch mit einer Texterkennung verknüpft. Wer eine Visitenkarte fotografiert, kann die Kontaktdaten einfach in das Adressbuch des Smartphones übernehmen.

12.04.2010 | 19:32 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Bilderkennung, Google, Google Goggles, Plink, PlinkArt, Bildsuche, Kunstwerk, Gemälde, Android

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