Es herrscht Verwirrung um das erste Firmware-Update für Apples iPhone. Ende der Woche soll es kommen, und Apple (extern) hat verlauten lassen, es könne denjenigen iPhones irreparablen Schaden zufügen, die zuvor über einen iPhone-Hack von ihrem SIM-Lock befreit wurden.
Die Verwendung eine solchen Hacks, also eines nicht autorisierten Eingriffs, verstoße bereits gegen die Software-Lizenz. Garantie gebe es auf solche Geräte auch nicht mehr. Einen Tag später bemühte sich Apples Senior Vice President, Phil Schiller, laut Nachrichtenagentur AP (extern) um eine Klarstellung. Das Firmware-Update würde nicht gezielt iPhones ohne SIM-Lock lahmlegen. Man könne nur für nichts garantieren.
Diese Vorgehen - zwei Schritte vorwagen, einen zurücknehmen - lässt die Nutzer im Ungefähren. Der Anbieter eines dieser iPhone-Hacks, das iPhone Dev Team, rät deshalb davor ab, (extern) das kommende Firmware-Update einzuspielen, wenn man das iPhone zuvor vom SIM-Lock befreit habe. Gleichzeitig wurde eine Software angekündigt, die das iPhone wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt.