Android hat einen großen Vorteil gegenüber iPhone OS und Windows Phone 7: Jeder Handy-Entwickler und jeder Netzbetreiber kann Android nehmen und nach seinen Bedürfnissen anpassen. Der Nachteil dabei ist, dass es mittlerweile Smartphones mit den Android-Versionen 1.5, 1.6, 2.0 und 2.1 gibt.
Die Handy-Besitzer warten derweil auf das Update. Das ist zwar noch nicht die Fragmentierung von Google Android, die immer befürchtet wurde, im Zweifelsfall kann aber auf Geräten mit einer älteren Android-Version nicht die neueste Version einer Google-Anwendung genutzt werden.
Damit soll jetzt schluss sein, berichtet das US-Blog Engadget unter Berufung auf eine Quelle, der Engadget Vertrauen schenkt. Mit der nächsten Android-Version will es Google möglich machen, dass sich mehr Anwendungen über den Android Market aktualisieren lassen.
Browser über den Android Market aktualisieren
Bei Google Maps ist dies bereits jetzt der Fall. Andere Google-Anwendungen oder ans Betriebssystem gekoppelte Komponenten wie der Browser lassen sich derzeit nur mit einem Update des Betriebssystems auf den aktuellen Stand bringen.
Android Froyo soll die erste Version sein, die stabil genug ist, um sich ab jetzt mehr auf die Anwendungen konzentrieren zu können. Google Android ist noch ein recht junges Betriebssystem.
Die Hardware muss schnell genug sein
Das grundlegende Problem, dass es unterschiedliche Android-Versionen nebeneinander gibt, ist damit aber noch nicht gelöst. Anders als Apple oder Microsoft macht Google den Handy-Entwicklern keine Vorgabe, welche Hardware sie einsetzen müssen.
Wenn Prozessor und Arbeitsspeicher nicht mithalten, gibt es einfach keine neue Android-Version auf dem Gerät. Android möchte sowohl in der iPhone-Klasse spielen (Motorola Milestone, Google Nexus One) als auch günstige Smartphones für jedermann ermöglichen (HTC Tattoo).