Wenn Ende April das Apple iPad auch in Deutschland erscheint, wird man seine bisherige SIM-Karte nicht in das iPad einsetzen können. Apple setzt auf das neue Micro-SIM-Format. Der Mobilfunk-Discounter Simyo bietet jetzt als erster Mobilfunker eine passende Karte an.
Die Micro-SIM-Karte ist fast halb so groß wie die herkömmliche und misst 1,2 x 1,5 cm statt der üblichen 1,5 x 2,5 cm. In den USA wird Apple sein iPad ohne SIM-Lock ausliefern. Da Apple das Tablet aber auch außerhalb der USA mit Datentarifen anbieten will, ist es denkbar, dass das europäische iPad doch einen SIM- oder Net-Lock haben wird.
Da es sich bei dem Angebot von Simyo aber derzeit noch um keine verbindliche Bestellung handelt, sondern bloß um die Anmeldung zu einem Newsletter, ist dies kein Problem. Beim Mobilfunk-Discounter wird die Micro-SIM-Karte einmalig 14,90 Euro kosten. Das Startguthaben beträgt dann 3 Euro.
E-Plus-Netz langsamer ...
Simyo empfiehlt dazu seinen Datentarif mit einem Gigabyte für 9,90 Euro. Wer allerdings nur kleine Datenmengen unterwegs verschickt und sich neue Musik, Videos und Bücher zuhause auf den iPad lädt, fährt unter Umständen mit dem einfachen Tarif für 24 Ct/MB besser.
Bei Simyo wird dies auch der Regelfall sein, denn Simyo nutzt das Mobilfunknetz von E-Plus, das Downloads mit maximal 384 kbit/s ermöglicht. Nun an ganz wenigen Stellen setzt E-Plus HSDPA ein.
... als das iPad
Das iPad selbst kann Daten über HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s herunterladen. Der Mobilfunkzugang ist allerdings auf eine Datenverbindung beschränkt. Telefonate lassen sich darüber nicht führen. A-GPS gibt es nur in der Version mit UMTS-Modul.
Der Bildschirm des iPad misst in der Diagonalen 9,7 Zoll. Es ist 1,27 cm dünn und wiegt 680 Gramm. Im iPad steckt ein 1 GHz schneller Apple-Prozessor mit der Bezeichnung A4. Ihm zur Seite gestellt sind ein Flash-Speicher von wahlweise 16 GB, 32 GB oder 64 GB, ein Beschleunigungssensor, ein Kompass, WLAN n und Bluetooth.