Android

Jetzt auch hierzulande: Google Gesture Search

Vor zwei Wochen hat Google eine neue Funktion für Android-Handys vorgestellt: Gesture Search. Man muss nur einen Buchstaben auf den Touchscreen malen. Per Handschriftenerkennung wird dieser dann erkannt. Jetzt ist der Dienst auch hierzulande nutzbar.

Die ersten Ergebnisse erscheinen auf dem Bildschirm in Form einer Liste. Wenn man einen zweiten Buchstaben eingibt, werden die Suchergebnisse verfeinert. Wird der Buchstabe nicht eindeutig erkannt, dann werden einfach mehrere Möglichkeiten angezeigt - zum Beispiel H und A.

Auf diese Weise lassen sich Kontakte im Adressbuch, Anwendungen, Lesezeichen und Musiktitel finden. Das System lernt dazu, indem es auf den bisherigen Suchverlauf zugreift.

Ab Android 1.6

Bei immer mehr Anwendungen, Adressen und anderen Elementen auf dem Smartphone wird es immer schwieriger, den passenden Eintrag in komplexen Menüs wiederzufinden.

Gesture Search ist eine Möglichkeit, den Weg dorthin abzukürzen. Die Suche per Spracheingabe ist eine zweite.

Keine deutschen Sonderzeichen

Bislang ließ sich Google Gesture Search bloß auf Smartphones mit Android 2.x nutzen und auch nur in den USA. Mit der neuen Version wird bereits Android 1.6 unterstützt.

Gesture Search lässt sich jetzt aber auch in allen Ländern nutzen, in denen es den Android Market gibt. Allerdings werden weiterhin nur Buchstaben erkannt, die im englischen Alphabet vorkommen - also keine deutschen Sonderzeichen.

17.03.2010 | 15:01 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Android, Google, Gesture Search, Handschriftenerkennung, Buchstabe, Alphabet, Deutschland, Sonderzeichen

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