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Apple macht ernst: Don't sell sex

Der Apple App Store ist nicht gerade als Pornoladen bekannt. Lediglich ein wenig nackte Haut gibt es hier und da. So kann man mit der Bild-Anwendung für das iPhone das tägliche Bild-Girl durch Schütteln entkleiden. Damit könnte es bald vorbei sein.

Offensichtlich wendet Apple jetzt strenge Richtlinien an. Mehreren Berichten zufolge sollen bereits 5.000 Anwendungen entfernt worden sein. Der Entwickler von "Wobble iBoobs", Jon Atherton, hat mit Apple Kontakt aufgenommen.

Ihm wurde mitgeteilt, dass man keine nackte Haut mehr sehen dürfe. Es seien nicht einmal mehr Bikinis oder eng anliegende Sportkleidung erlaubt. Wo genau die Grenze gezogen wird, ist allerdings nicht klar.

Bild und Playboy

Des Weiteren dürfen keine Begriffe mit anstößigem Inhalt mehr verwendet werden. Dem US-Entwickler würden die Begriffe "boobs, babes, booty, sex" genannt, die Apple mit einem Bann belegt hat.

Weshalb sich die Playboy-Anwendung noch im App Store befindet und ob die Bild-Zeitung nun um ihre Schüttel-Anwendung fürchten muss, ist ebenfalls unklar.

Auch bei der Anwendung "Wobble iBoobs" geht es ums Schütteln. Die Jugend ist dadurch aber nicht gefährdet. Dem Entwickler geht aber seine Einnahmequelle verloren.

22.02.2010 | 19:40 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, Apple App Store, nackte Haut, Sex, Porno, Playboy, iBild, Wooble iBoobs

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