Google Voice Search

Google will Handys den Computern vorziehen

Die meisten Unternehmen, die zum Mobile World Congress nach Barcelona fahren, haben etwas in der Tasche: ein Handy oder eine neue Anwendung. Google-Chef Eric Schmidt ist ohne angereist.

Stattdessen präsentierte Schmidt eine neue Leitlinie: mobile first. Mobile Geräte würden immer mehr an Bedeutung gewinnen, sodass in Zukunft auch immer mehr Google-Anwendungen zuerst für das Handy entwickelt würden.

Wichtig für die Nutzung eines Handys seien die Rechenleistung, die Internetverbindung und  die Dienste im Netz. Schmidt stellte auch zwei Google-Dienste vor, bei denen dieses Zusammenspiel wichtig ist.

Google Voice Search demnächst auf Deutsch

Bei Google Goggles wird ein Handy-Foto an einen Google-Server geschickt, der dieses interpretiert und entsprechende Informationen oder Suchergebnisse zurückgibt. Schmidt führte dabei die neue Funktion vor, wie das Foto einer deutschsprachigen Speisekarte von Google übersetzt wurde.

Dann kündigte Schmidt an, dass es die Google-Suche auf dem Handy per Sprache demnächst auch auf Deutsch geben werde. Auch dabei schickt das Handy die Spracheingabe an einen Google-Server, wo diese in Text umgewandelt wird. Auf lange Sicht sollen so sogar Übersetzungen in Echtzeit möglich sein.

Zuguterletzt kündigte Schmidt noch an, dass es bis Ende des Jahres Flash für das hauseigene Betriebssystem Google Android geben werde.

17.02.2010 | 20:53 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google Voice Search, Eric Schmidt, Google, Google Goggles, mobile first

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