Maps Mobile

Google Buzz: Wo bist du?

Während man auf dem Desktop-Rechner Gmail aufruft, um Google Buzz zu nutzen, wird dies auf dem Handy Google Maps sein. Dort wurde Buzz Mobile als ein Layer in Google Maps integriert.

Auf dem iPhone muss man Google Maps als Web-Anwendung aufrufen. Für Smartphones mit Windows Mobile oder Symbian gibt es Google Maps 4.0 zum Download. Für Geräte mit Android 2.x gibt sogar eine Buzz-Software.

Buzz Mobile ist mehr als eine mobile Version von Google Buzz. Das liegt daran, dass das Handy in einem Punkt mehr kann als ein Desktop-Rechner: den Ort bestimmen.

Ortsnamen statt GPS-Daten

Google belässt es aber nicht bei der GPS-Position, sondern versucht dem Handy einen wirklichen Ort zuzuordnen. Dieser wird dann dem Buzz-Nutzer angeboten. Mit einem Fingertipp bestätigt er diesen oder gibt ihn manuell an.

Auf diese Weise sammelt Google auch die Daten, wie weit sich ein Ort in der Wahrnehmung der Menschen erstreckt und welche Namen ihm gegeben werden.

Buzz Mobile ist aber mehr als ein Buzz plus Ortsangabe. Die Nutzung auf dem Handy wird eine andere sein. Auf dem Desktop-Rechner wird man von seinen Freunden ausgehen und deren Buzz-Nachrichten in einer Liste ansehen.

Buzz-Meldungen bewerten Geschäfte

Auf dem Smartphone steht dagegen der Ort im Mittelpunkt. Google Maps blendet Buzz-Meldungen ein, die in unmittelbarer Nähe abgeschickt wurden. Das kann eine Restaurant-Bewertung sein, aber auch der Kunde, der gerade verärgert das eigene Geschäft verlassen hat.

Auch hierbei ist die Übersetzung von GPS-Daten in den realen Ort ein Vorteil. Google kann so unterscheiden, welche Bewertungen sich auf welches Geschäft beziehen. Auch diese Datenbank füllt sich somit allmählich mit Buzz-Nachrichten.

10.02.2010 | 20:34 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Maps Mobile, Google Buzz, Google Maps, soziales Netz, social network, Platz, Ort, GPS, Layer

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