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Opera macht Druck: Der Mini soll aufs iPhone

Wie so oft gibt es eine Vorgeschichte: Bereits Ende 2008 hatte Opera einen Browser für das iPhone entwickelt, der auf dem Opera Mini basierte. Eingereicht wurde er nicht. Apple blockte alle Anwendungen, die Funktionen des iPhones doppeln. Einen Browser hatte das iPhone aber bereits.

Dabei unterscheidet sich der Opera Mini vom Safari-Browser des iPhones. Die Daten werden über einen Opera-Server geführt, dort gerendert und komprimiert. Dadurch ist der Opera Mini auch in Gegenden schnell, in denen der Internetzugang es nicht ist.

Jetzt startet Opera ein weiteren Versuch. Im Rahmen des Mobile World Congress wird Opera einigen Journalisten zeigen, wie der Opera Mini auf dem iPhone funktioniert. Offensichtlich soll Druck auf Apple aufgebaut werden. Zur Aufnahme in den App Store wurde der Browser aber noch nicht eingereicht.

Ganz ohne Java


Der Opera Mini zeigt mehrere Webseiten in Tabs an und verfügt über die Speed-Dial-Funktion des Desktop-Browsers. Auch mit dem Touchscreen kommt der Opera schon zurecht - der große Bruder des Mini, der Opera Mobile 10, lässt sich auf Smartphones mit Symbian S60 5th Edition installieren.

Beim Opera Mini for iPhone handelt es sich auch nicht um einen herkömmlichen Mini, denn dieser lässt sich nur auf Java-fähigen Geräten installieren. Beim Mini für das iPhone handelt es sich um eine native Anwendung.

Wie gut Operas Chancen stehen (mit oder ohne Druck der Öffentlichkeit), dass der Opera Mini in den App Store aufgenommen wird, ist nicht abzusehen. Einige Webkit-Browser haben es zwischenzeitlich bereits geschafft.

10.02.2010 | 18:44 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Browser, Opera, Opera Mini, iPhone, Apple, Java, App Store

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