Social network

Google Buzz: Mehr als 140 Zeichen

The Buzz is out. Google kopiert nicht einfach nur Twitter und Facebook, sondern schafft ein soziales Netzwerk, das sich nahtlos in die anderen Google-Dienste einfügt. Google Buzz ist sogar ein Teil von Gmail (in Deutschland Google Mail).

Die Integration in Gmail hebt deshalb auch das Nebeneinander von E-Mail und Twitter bzw. E-Mail und Status-Updates auf. Im Posteingang von Gmail landen sowohl E-Mails als auch Buzz-Meldungen. Im letzten Fall wird lediglich ein kleines Buzz-Symbol eingeblendet.

Somit wird Gmail zu dem Ort, an dem man sein soziales Netzwerk pflegt. Das Netzwerk selbst besteht aber aus den Kontakten, mit denen man regelmäßig mailt und chattet.

Bilder, Videos und Links


Buzz-Nachrichten dieser häufigen Kontakte tauchen dann im eigenen Buzz-Stream auf. Google nennt dies Auto-Following. Wo genau die Grenze gezogen wird, sagt Google nicht. Das Feintuning übernimmt dann aber auch der Nutzer.

Google Buzz ist mehr als 140 Zeichen. Der Text ist nicht begrenzt und kann mit Bildern, Videos und Links angereichert werden. Es gibt eine direkte Anbindung an die Google-Dienste Reader und PicasaWeb, aber auch an Twitter und Flickr.

Wer einen Buzz schreibt, kann diesen als öffentlich oder privat kennzeichnen. Die letzte Einstellung bleibt dann voreingestellt. Es lassen sich aber auch Gruppen bilden: Familie, Freunde, Kollegen, Sportverein.

Buzz kommentieren, Gespräche führen

Dabei will es Google aber nicht belassen. Einen Buzz kann man kommentieren oder darauf antworten. Daraus sollen sich Gespräche entwickeln.

Wenn zwei Freunde auf den gleichen Buzz Bezug nehmen, wird einem dieser ebenfalls angezeigt - auch wenn man dessen Autor nicht kennt. Man kann dieser Empfehlung folgen und immer neuen Buzz-Streams folgen. Diese lassen sich aber auch wieder ausblenden.

Nur relevante Nachrichten im Posteingang

Das System lernt auf diese Weise und passt sich ständig an. Letztlich will Google, dass nur noch relevante Informationen durchdringen und im Posteingang erscheinen.

Google Buzz lässt sich bereits nutzen - allerdings nur in Englischer Sprache. Die Gmail-Konten werden nach und nach umgestellt.

10.02.2010 | 17:04 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Social network, soziales Netzwerk, Google Buzz, Google, Google Mail, Gmail, Buzz-Stream, Buzz-Nachricht, Buzz-Meldung, Konversation

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