Apple

Briten müssen 387 Euro für das iPhone zahlen

Apple (extern) macht es spannend: In London wurde heute zur großen Pressekonferenz geladen, Steve Jobs erschien persönlich, ließ aber nur ein kleines Kätzchen aus dem Sack. Vorgestellt wurden lediglich die Bedingungen, wann und wie das iPhone in Großbritannien erscheint. Erwartungsgemäß erhielt O2 (extern) den Zuschlag. Nun ist damit zu rechnen, dass Steve Jobs auch morgen zur Pressekonferenz von T-Mobile in Berlin erscheint.
In Großbritannien wird das Apple iPhone am 9. November erscheinen, an einem Freitag. Anders als in den USA erscheint das iPhone nur in einer Version mit 8 GB Speicher. In den ehemaligen Kolonien gab es anfangs auch ein iPhone mit 4 GB, das mittlerweile aber nicht mehr offiziell verkauft wird. Ansonsten soll das europäische iPhone (genau weiß man es bis jetzt nur vom britischen) der US-Version entsprechen.

100 Euro teurer als in den USA

Zahlen muss der Brite 269 Pfund für ein iPhone, das sind umgerechnet knapp 387 Euro. Bei diesen Kosten bleibt es aber nicht. Wie in den USA gibt es das iPhone nur in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag, deren Grundgebühr nicht garade gering ist. O2 UK bietet Pakete mit 35, 45 und 55 Pfund Grundgebühr an (50 bis 79 Euro). Die Nutzung von WLAN-Hotspots ist dort inbegriffen.

In den USA kostet ein iPhone mittlerweile 399 Dollar, was umgerechnet nur 288 Euro sind. Die Europäer müssen also auf den Verkaufspreis eine Europapräamie von 100 Euro draufzahlen - zumindest die Briten. Denn TechCrunch hat gestern berichtet, dass das iPhone in Frankreich für rund 300 Euro angeboten werden soll.

18.09.2007 | 12:18 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Apple, iphone, London, Steve Jobs, Großbritannien, Preis

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