Nachdem Mozilla seinen Sync-Dienst Weave in der Version 1.0 fertiggestellt hat, ist jetzt auch Firefox Mobile 1.0 offiziell erschienen. Der Handy-Browser nutzt Weave ebenfalls, um sich mit dem Desktop-Firefox abzugleichen.
Der Firefox Mobile 1.0 lässt sich derzeit allerdings nur auf Smartphones mit Maemo installieren. Das einzige Handy, dass dieses Betriebssystem nutzt, ist das Nokia N900.
Der Firefox Mobile wurde unter dem Namen Fennec entwickelt und nutzt die gleiche Browser-Engine wie die Desktop-Variante. Da ihm aber nur ein kleiner Bildschirm zur Verfügung steht, wurde er mit einer komplett neuen Steuerung ausgestattet.
Awesome Bar und Add-ons
Eine Seite wird an die Größe des Bildschirms angepasst. Navigation und Tabs werden seitlich angeklebt und sind erst zu sehen, wenn man nach links oder rechts aus der Seite hinausscrollt. Alle Elemente sind groß genug, um mit dem Finger bedient zu werden.
Die Awesome Bar vereint Suchmaske und Adressleiste. Der Firefox Mobile kann mehrere Websites in Tabs anzeigen und Passwörter speichern, um sich bei Webdiensten schneller einzuloggen. Der Browser lässt sich über Add-ons erweitern, Plugins wurden aber deaktiviert, da es Probleme mit Flash gab.
Flash bremste aber nur die Darstellung einiger Seiten aus, sodass Mozilla die Nutzung von Flash fallweise zulassen will. Über das Add-on YouTube Enabler kann man bereits jetzt Flash auf youtube.com nutzen.
Weave sichert und synchronisiert
Zuvor wurde Weave 1.0 fertiggestellt - als Add-on für den Desktop-Firefox. Mozilla Weave sichert als Teil von Firefox Mobile aber auch Bookmarks, gespeicherte Passwörter, den Verlauf und bis zu 25 geöffnete Tabs auf dem Nokia N900.
Abgelegt werden die Daten auf einem Mozilla-Server, die Übertragung erfolgt grundsätzlich verschlüsselt. Online lassen sich die Daten nicht einsehen.
Mit späteren Versionen sollen noch die installierten Add-ons, Suchmaschinen-Plugins und andere Einstellungen abgeglichen werden können.