Zum Mobile World Congress im nächsten Monat soll Microsoft das neue Betriebssytem Windows Mobile 7 vorstellen. WMExperts berichtet nun, dass es gleich zwei Versionen geben wird. Zusammen mit Windows Mobile 6.5 würde es dann drei Versionen geben. Eine solche Zerstückelung hat bei Microsoft Tradition.
Windows Mobile 7 soll dann auch Seven heißen. Eine Quelle für seine umfangreichen Informationen nennt WMExperts allerdings nicht. Neben einer Business Edition (BE) soll es eine Media Edition (ME) geben. Dies könnte die unterschiedlichen Daten erklären, die in letzter Zeit für die Veröffentlichung genannt wurden.
Das Nachrichten-Portal DigiTimes hatte berichtet, Windows Mobile 7 werde erst 2011 erscheinen. Allerdings werde im nächsten Monat Windows Mobile 6.6 eingeschoben. WMExperts berichet nun, dass die Media Edition auf sich warten lässt, während die Business Edition im Zeitplan liege.
Aufgabenverteilung
Dieser soll sich an der Veröffentlichung von Windows Mobile 6.5 im letzten Jahr orientieren: Vorstellung zum Mobile World Congress im Februar, Erscheinen der ersten Geräte im Herbst.
Windows Mobile 7 (oder Seven) wird von Grund auf neu entwickelt und stellt hohe Ansprüche an die Hardware. Hierin unterscheidet sich das neue Betriebssytem vom Vorgänger Windows Mobile 6.5, das weiterhin und auf möglichst vielen Geräten laufen soll.
Das ist eine sinnvolle Aufgabenteilung: Version 6.5 ist für die Massen und konkurriert mit Symbian und vielen Android-Smartphones. Windows Mobile 7 ist dagegen für Highend-Ansprüche gedacht.
Zune HD plus Telefon
Die Media Edition konkurriert dann mit dem iPhone und Multimedia-Spezialisten, während die Business Edition weiterhin auf Microsoft Exchange setzt und dem Blackberry Konkurrenz machen soll.
Zune HD spielt eine große Rolle, zumindest bei der Media Edition. Windows Mobile 7 soll auf Zune HD aufbauen. Auch die Oberfläche soll sich daran anlehnen.
WMExperts behauptet aber auch, dass es kein Multitasking gebe und das Nachrichten-System des Windows Phone dem iPhone ähnlich sei. Zudem dürften die Smartphone-Entwickler keine eigenen Oberflächen über Seven ME legen. Dies bleibe der Business Edition vorbehalten.