Das Google Nexus One ist ein weiterer Meilenstein. Das Android-Smartphone selbst erhält Bestnoten. Zudem möchte Google die Art und Weise verändern, wie Handys verkauft werden. Die Kunden jedoch sind unzufrieden. Sie wollen einen Ansprechpartner, der ihnen hilft - am besten aus Fleisch und Blut.
Seit einer Woche verkauft Google das Nexus One über die eigene Website. Erste Kunden berichten von Gesprächsabbrüchen und niedrigen Datenraten. Google und T-Mobile USA haben dies bereits bestätigt.
Unzufrieden sind die Kunden aber vor allem mit Google. Eine Telefonhotline gibt es nicht, und E-Mails sollen innerhalb von 48 Stunden beantwortet werden. Offensichtlich ist der Support in dieser Form neu für Google. Das Unternehmen verspricht Besserung.
Mit 529 Dollar auch füt diesen Support gezahlt?
Bei seinen kostenlosen Webdiensten setzt Google ebenfalls auf einen Support ohne Telefon. E-Mails werden nur selten persönlich beantwortet, sondern verweisen meist auf Hilfe-Seiten und die dort hinterlegten Hilfetexte (Q&A) oder ein Nutzerforum.
Auch der Support von Google Adsense und Google Apps unterscheidet sich. Diese Dienste werden meist von fachkundigen Leuten genutzt. Mit dem Verkauf des Nexus One hat Google aber nun erstmals Kontakt mit Endkunden, die zudem noch 529 Dollar gezahlt haben.
In einem solchen Fall gibt es völlig andere Erwartungen an den Support. Die Qualität der Antworten und die Schnelligkeit, in der diese gegeben werden, sind gleichermaßen wichtig. Google muss schnell lernen.