Im Jahr 2009 wurde gestaunt: Anfang des Jahres kündigte Palm ein neues Smartphone an, das Palm Pre, und das neue Betriebssystem webOS. Im Sommer war es dann in den USA zu haben. Hierzulande konnte man bloß die Berichte darüber lesen.
Ende 2009 erschien das Palm Pre auch in Europa, in Deutschland bei Telefonica O2. Das Smartphone mit ständigem Netzkontakt hatte aber nur einen begrenzten Nutzen, denn mit eigener Software konnte man es nicht bestücken - jedenfalls nicht mit kostenpflichten Programmen. Es fehlte schlichtweg das Kassenhäuschen.
Ab März 2010 kann man das Palm Pre auch richtig nutzen. Dann öffnen auch in Europa die Kassen im Palm App Catalog. Derzeit ist das Palm Pre diesseits des großen Teichs in Deutschland, Großbritannien, Irland und Spanien erhältlich.
webOS 1.3.5 angekündigt
In den USA kann man bereits zwischen über 600 kostenpflichtigen Programmen wählen. Von den Einnahmen behält Palm 30 Prozent ein, der Entwickler erhält 70 Prozent. Allerdings muss dieser 100 Dollar pro Jahr und 50 Dollar pro Software zahlen.
Im Rahmen der CES Las Vegas soll in den nächsten Tagen auch webOS 1.3.5 vorgestellt werden. Trotz des kleinen Sprungs in der Versionsnummer bringt die neue Version des Betriebssystems einige Verbesserungen.
Längere Akkulaufzeit
Nach dem Update sollen das Palm Pre und das Palm Pixi einzelne Programme schneller starten. Außerdem wurde der Energieverbrauch und die Speicherverwaltung verbessert. Auf diese Weise sind eine längere Akkulaufzeit und die Installation von mehr Programmen möglich.
In Europa soll webOS 1.3.5 erst später verfügbar sein.