Der drittgrößte Mobilfunker in Deutschland ist E-Plus, wenn man die Zahl der Kunden betrachtet, beim Netzbausbau jedoch ist E-Plus weit abgeschlagen. Demnächst soll man über E-Plus aber Daten mit bis zu 21,6 Mbit/s auf Laptop oder Handy laden können.
T-Mobile, Vodafone und Telefonica O2 haben in den letzten Jahren ihre UMTS-Netze konsequent mit HSDPA und HSUPA aufgerüstet. In diesen Netzen kann die Mehrheit der Bevölkerung mit bis zu 7,2 Mbit/s im mobilen Internet surfen. Der weitere Ausbau ist geplant.
E-Plus jedoch bietet HSDPA nur punktuell an - in einigen, wenigen Städten. Praxistests haben aber gezeigt, dass auch dort kaum hohe Downloadraten erreicht werden. Schließlich müssen sich die Nutzer einer Funkzelle die gesamte Bandbreite teilen.
Viele offene Fragen
Was E-Plus genau vorhat, ist noch unklar. Technischer Partner ist der chinesische Netzausrüster ZTE. Aufgerüstet werden soll nicht nur das deutsche Netz von E-Plus, sondern auch das Schwesternetz von KPN Belgien.
E-Plus hat noch nicht bekannt gegeben, wann die Bandbreite von 21,6 MBit/s zur Verfügung steht und in welchen Gebieten sie genutzt werden kann. Ebenfalls unklar ist, ob auch der Upload von Daten über HSUPA beschleunigt wird.