Seit dem ersten iPhone ist der Internetzugang und die Steuerung über ein Touchscreen das Nonplusultra. Wenn man ein paar Abstriche macht, gibt es solche Handys auch schon für wenig Geld. Das Samsung Lindy M5650 macht als großer Bruder des Samsung Corby sogar etwas weniger Abstriche.
Gespart wurde bisher meist am Internetzugang. Vorlieb nehmen musste man mit GPRS und EDGE. Auf UMTS, HSDPA und WLAN musste man verzichten - wie beim Samsung Corby. Beim Samsung Lindy surft man allerdings mit voller HSDPA-Geschwindigkeit.
Der portugiesische Mobilfunker TMN bezeichnet das Lindy deshalb auch als Corby 3G. Für 149,90 Euro hat er es im Angebot. Wenn das Samsung Lindy M5650 dann auch in anderen europäischen Ländern erscheint, wird es voraussichtlich immer noch unter 200 Euro kosten. Einen Termin nannte Samsung noch nicht.
Musik-Player über Tasten steuern
Ein leistungsfähiges Smartphone wie das iPhone hat man mit dem Samsung Lindy aber immer noch nicht. Vor allem der Touchscreen kann nicht mithalten. Er misst nur 2,8 Zoll in der Diagonalen und zeigt bloß 320 x 240 Bildpunkte an.
Das Samsung Lindy selbst ist 10,6 х 5,7 х 1,2 cm groß und wiegt 98 Gramm. Die TouchWiz-Oberfläche lässt sich mit dem Finger steuern und über Widgets erweitern. Zugänge zu Flickr, Youtube und Myspace sind vorinstalliert.
Das UKW-Radio sorgt für frische Musik, der Musik-Player kann über spezielle Tasten auf dem Gerät gesteuert werden. Um die Lieder auf dem Samsung Lindy abzulegen, ist der Speicher mit 50 MB aber zu klein. Über eine Micro-SD-Karte lässt sich der Speicher allerdings erweitern.