Palm-Chef Jon Rubinstein hatte nicht viel Gutes zu berichten. In einer Telefonkonferenz nahm er zu den aktuellen Finanzzahlen Stellung. Im letzten Finanzquartal hatte Palm einen Verlust von 85,4 Millionen Dollar eingefahren.
Dennoch gibt es Lichtblicke: Im selben Quartal verkaufte Palm 41 Prozent mehr Smartphones als im Vergleichsquartal vor einem Jahr. Dann kündigte Rubinstein auch noch eine aktuelle Version von webOS an.
WebOS 1.3.5 soll Anfang Januar im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt werden. Trotz des kleinen Sprungs in der Versionsnummer bringt die neue Version des Betriebssystems aber einige Verbesserungen.
Keine weiteren Modelle geplant
Nach dem Update sollen das Palm Pre und das Palm Pixi einzelne Programme schneller starten. Außerdem wurde der Energieverbrauch und die Speicherverwaltung verbessert. Auf diese Weise sind eine längere Akkulaufzeit und die Installation von mehr Programmen möglich.
In Europa soll webOS 1.3.5 erst später verfügbar sein. Rubinstein sagte auch, dass derzeit keine neuen Modelle mit webOS geplant seien. Momentan wolle man sich auf die Vermarktung des Palm Pre und des Palm Pixi konzentrieren.