Betriebssystem

Samsung Bada will nur spielen

Gestern hat Samsung seine neue Plattform für Smartphones vorgestellt: Bada. Samsung verspricht alles, sagt aber nichts. Nach wie vor ist nicht klar, wie sich Bada zwischen Apple iPhone, Google Android, Windows Mobile und Symbian einordnen wird.

Einen Hinweis gibt es dennoch. Samsung nennt einige Partner, von denen die ersten Anwendungen für Samsung Bada stammen sollen: Twitter und Blockbuster sowie die Spiele-Entwickler Capcom, EA Mobile und Gameloft. Bada-Handys werden wohl vor allem Multimedia-Player und Spielekonsolen sein.

Die Liste der Funktionen ist lang und umfasst eigentlich alles, was derzeit auf dem Markt ist. UMTS, WLAN und GPS sind Standard. Samsung will große Touchscreens mit hoher WVGA-Auflösung in den Bada-Smartphones verbauen. Die Oberfläche soll auf Samsung TouchWiz basieren.

Die Sensoren machen den Unterschied - und die Spiele

Dann startet Samsung ein Feuerwerk: In den Bada-Handys sollen alle möglichen Sensoren sitzen. Diese reagieren auf Licht, Bewegung und Beschleunigung, sogar auf Gesichter und das Wetter.

Wenn diese Sensoren in allen Bada-Smartphones stecken, könnte dies der Unterschied zu anderen Betriebssystemen sein: Spiele, die diese Sensoren nutzen.

2,7 Millionen Dollar Preisgeld


Damit es auch genug Anwendungen gibt, hat Samsung einen Wettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt 2,7 Millionen Dollar Preisgeld wird an Entwickler ausgegeben. Auf diese Weise soll sich der Samsung Application Store mit vielen Bada-Programmen füllen.

Das erste Gerät soll noch in der ersten Hälfte 2010 erscheinen.

09.12.2009 | 14:03 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Betriebssystem, Samsung Bada, TouchWiz, Sensoren, Spiele, Multimedia

Anzeige

Werbung