Das Netbook ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss. Apple soll stattdessen an einem Tablet-Mac arbeiten, Amazon versucht es mit einem E-Book-Reader und auch der TechCrunch-Blogger Mike Arrington hatte eine Vison. Diese droht nun zu zerplatzen.
Das CrunchPad sollte ein Internet-Tablet mit einem 12 Zoll großen Touchscreen sein und nur zwei Zentimeter dick - ideal für das Sofa. Vor knapp zwei Wochen sollte es im Rahmen der TechCrunch-Konferenz "Real-Time Crunchup" vorgestellt werden. Anfang 2010 sollte man es dann auch für 300 Dollar kaufen können.
Drei Tage vorher sagte Chandra Rathakrishnan die Präsentation jedoch per E-Mail ab. Rathakrishnan ist Chef des Unternehmens Fusion Garage, das zusammen mit TechCrunch den CrunchPad entwickelt hat.
Markenrechte liegen bei TechCrunch
Ab sofort werde Fusion Garage die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb des CrunchPad allein übernehmen. Die Teilhaber von Fusion Garage hätten ihn dazu getrieben. Dies berichtet Arrington auf TechCrunch.
Mike Arrington will sich nun juristisch dagegen wehren. Das geistige Eigentum würde zwar beiden Seiten gehören, TechCrunch hätte aber den Prototyp B allein entwickelt und auch die Markenrechte würden zu TechCrunch gehören.
Dass Mike Arrington fast zwei Wochen wartete, bevor er damit an die Öffentlichkeit ging, zeigt, dass er an eine Einigung nicht mehr glaubt. Der Kampf um das CrunchPad wird also nicht nur juristisch, sondern ab jetzt auch öffentlich ausgetragen.