EDGE Evolution

Ericsson beschleunigt EDGE

Es muss nicht immer UMTS oder HSDPA sein: Daten lassen sich auch über das alte GSM-Netz schicken. Aus dem Datendienst GPRS wurde EDGE, und jetzt beschleunigt Ericsson EDGE sogar auf 1 Mbit/s.

EDGE Evolution nennt der Netzausrüster diese Erweiterung, die in den Basisstationen per Software-Update eingespielt wird. Auf der Gegenseite beim Nutzer sind allerdings neue Geräte notwendig, die es derzeit noch nicht gibt.

Derzeit sind über EDGE Datenraten von 220 kbit/s oder 260 kbit/s möglich. T-Mobile hat als einziger deutscher Netzbetreiber sein gesamtes Netz mit EDGE ausgerüstet, Vodafone oft nur dort, wo kein UMTS-Empfang ist. O2 und E-Plus rüsten ihre Netze ebenfalls nach.

Zwei parallele Datennetze


Der Vorteil von zwei parallelen Datennetzen liegt auf der Hand: Wenn UMTS ausfällt, ist immer noch EDGE nutzbar. Aus Sicht des Netzbetreibers lässt sich Datenlast besser verteilen.

Ob und wann die deutschen Netzbetreiber ihre Netze mit EDGE Evolution aufrüsten, ist nicht bekannt.

20.11.2009 | 16:04 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: EDGE Evolution, 1 Mbit/s, Ericsson

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