Seit 30. Oktober kann man das iPhone auch in China kaufen. Doch die Verkaufszahlen sind alles andere als berauschend. Seit dem 3. November sollen es bloß 5.000 iPhones gewesen sein, berichtet Bloomberg. GigaOM vermeldet 30.000 iPhones seit Verkaufsstart.
Das sind aber nur die offiziell verkauften iPhones. Schon lange gibt es einen Markt für Grauimporte. Verschiedenen Schätzungen zufolge soll es bereits zwischen einer und fünf Millionen iPhones in China gegeben haben, bevor China Unicom offizieller Partner von Apple wurde.
Verglichen mit den mehr als 1,3 Milliarden Menschen, die in China leben, sind die Verkaufszahlen nicht sehr hoch. Das liegt vor allem auch am Preis. Die Version mit 32 GB kostet 700 Euro. Für 500 Euro gibt es auch schon das iPhone mit 8 GB.
UMTS-Netz attraktiver als das iPhone
China Unicom möchte in den nächsten drei Jahren fünf Millionen iPhones verkaufen. Das iPhone soll das in China meistverkaufte Smartphone werden.
Mehr Erfolg hat der Netzbetreiber jedoch mit seinem UMTS-Netz. Dieses ist erst Anfang Oktober gestartet, wird aber bereits von einer Million Kunden genutzt. Deren durchschnittliche Umsatz verdoppelte sich in dieser Zeit.