Strategy Analytics

iPhone: Mehr Gewinn als alle Nokia-Handys

Nokia wird immer als Weltmarktführer bezeichnet. Beim operativen Gewinn sind die Finnen jetzt aber auf den zweiten Platz abgerutscht. Mit dem iPhone hat Apple einen größeren Gewinn erzielt.

Dies behauptet das Marktforschungsinstitut Strategy Analytics auf Grundlage von Schätzungen für das dritte Quartal 2009. Demnach habe der operative Gewinn von Apples iPhone-Sparte 1,6 Millarden Dollar betragen. Bei Nokia waren es bloß 1,1 Milliarden Dollar.

Durch die unterschiedliche Ausrichtung sind beide Unternehmen aber nur schwer zu vergleichen. Apple bietet mit dem iPhone nur ein Produkt im Handymarkt, das es in drei Varianten gibt. Der Erfolg besteht laut Strategy Analytics aus einer Kombination von niedrigen Kosten in der Produktion und einem hohen Preis im Verkauf.

Ein Apfel und viele Birnen

Nokia hat dagegen eine viel größere Produktpalette zu bieten. Neben einigen Smartphones gibt es hierzulande noch zahlreiche Einsteigerhandys. In Schwellenländern wie Indien gibt es sogar Handys, die noch einfacher sind.

Weltweit verkaufte Nokia im letzten Quartal 108,5 Millionen Handys und Smartphones. Im selben Zeitraum gingen 7,4 Millionen iPhones über den Ladentisch. Nur bei den Smartphones hat Nokia einen Marktanteil von 35 Prozent. Das iPhone hält 11 Prozent.

12.11.2009 | 11:13 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Strategy Analytics, iPhone, Apple, Nokia, Handy, Smartphone, operativer Gewinn, Marktanteil

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