Adobe hat versprochen, das echte Flash auf das Handy zu bringen. Zur Haus-Messe Adobe MAX wurden nun Details bekannt - wenig zum Flash selbst, dafür Termine.
Adobe Flash 10.1 wurde im Rahmen des Open Screen Projects entwickelt und soll das gleiche Flash auf alle Bildschirme bringen. Bislang gab es für mobile Geräte nur eine Lite-Version, die in weiten Teilen nicht kompatibel mit dem Desktop-Flash war.
Auch wenn das neue Flash 10.1 theoretisch auf allen mobilen Plattformen (außer iPhone OS) laufen wird, so ist noch unklar, welche Anforderungen konkret an die Hardware gestellt werden. Adobe verspricht viel Leistung, bei Schonung der Akkulaufzeit.
Apple verweigert sich
Dieser Umstand ist jedoch der Grund, weshalb Apple Flash nur auf den Mac und nicht aufs iPhone lässt. Zu viel Flash würde zuviel Leistung beanspruchen und das iPhone ausbremsen. Das will Apple aber auf jeden Fall vermeiden.
Der neue Flash-Player 10.1 wird noch in diesem Jahr für die Betriebssysteme Windows Mobile und Palm webOS erscheinen, im neuen Jahr dann auch für Google Android und Symbian.
Es wird sich dabei jeweils um Betaversionen handeln. Da auch RIM jetzt dem Open Screen Project beigetreten ist, wird dann auch eine Version für Blackberrys folgen.
Videos, Websites und Widgets
Flash 10.1 soll nicht nur Videos wiedergeben, sondern auch mit Flash angereicherte Websites im Browser korrekt anzeigen oder zur Widget-Programmierung genutzt werden.
Speziell für mobile Bedürfnisse sollen sich per Flash auch Gerätefunktionen wie Multitouch, Gestensteuerung, automatische Ausrichtung des Bildschirms oder den Beschleunigungssensor nutzen lassen.