Die Fakten sind bekannt: Im Juli erklärte Google, dass Apple die Aufnahme in den App Store von Google Voice für das iPhone abgelehnt habe. Die Aufsichtsbehörde FCC verlangte daraufhin Stellungnahmen von Google, Apple und AT&T.
Apple sagte, die Anwendung werde noch geprüft. Jetzt hat auch Google der Veröffentlichtung der eigenen Stellungnahme zugestimmt. Bei der Einreichung wurde noch um Vertraulichkeit gebeten.
Demnach habe Phil Schiller, Senior Vice President von Apples Marketingabteilung, am 7. Juli in einem Telefonat mit Alan Eustace, Senior Vice President von Googles Entwicklungsabteilung, gesagt, dass Google Voice nicht aufs iPhone darf.
Keine offizielle Ablehnung
Eine schriftliche und somit offizielle Ablehnung durch Apple scheint also nicht vorzuliegen. Was Phil Schiller in dem Telefonat nun gesagt oder zumindest gemeint hat, wird sich nicht mit Sicherheit klären lassen.
Es ist aber schon das zweite Mal, dass Google die Öffentlichkeit suchte, um seinen Unmut über Apple zu erklären. Bereits Google Latitude war von Apple abgelehnt worden - vermutlich sogar offiziell.
Was will Google?
Der Aufschrei in der Öffentlichkeit blieb damals aber aus. Erst die vermeintliche Ablehnung von Google Voice durch Apple brachte die Öffentlichkeit und auch die Aufsichtsbehörde FCC auf den Plan.
Anfangs stand Apple in der Kritik, doch mittlerweile muss man sich fragen, welchen Konflikt Google hier mit Apple sucht.