Mike Volpi

Neues und altes Interesse an Skype

Ebay will sich von Skype trennen. Für 2010 ist ein Börsengang geplant, wenn sich bis dahin kein Käufer findet. Die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis haben zwar Interesse, doch die Verhandlungen stecken fest. Nun gibt es einen neuen Interessenten, berichtet Times Online.

Aber auch dabei handelt es sich um einen alten Bekannten. Mike Volpi war früher leitender Angestellter bei Skype und sitzt nun im Aufsichtsrat. Er hat dem Bericht zufolge einen Bieterkreis aus Venture-Capital- und Private-Equity-Firmen geschmiedet. Auch mit dabei: Netscape-Legende Marc Andreessen.

405 Millionen Nutzer hat Skype weltweit. Auch vom Handy aus kann man über Skype chatten und telefonieren. Als Voice-over-IP-Anbieter wurde Skype aber nie in das Auktionshaus Ebay richtig eingebunden.

Alte Bekannte

Durch einen Rechtsstreit steht sogar die Existenz von Skype auf dem Spiel. Ebay hat seinerzeit nicht alle Teile der VoIP-Technik gekauft. Zennström und Friis haben noch Rechte an deren Peer-to-Peer-Komponente. Im Juni 2010 soll dieser Streit verhandelt werden.

Welchen Kontakt Zennström und Friis zu dem neuen Bieterkreis pflegen, ist nicht bekannt. Mike Volpi hat für die beiden nicht nur bei Skype gearbeitet, sondern auch bei deren Folgeprojekt Joost. Dort war Volpi eine Zeitlang Chef.

31.08.2009 | 11:57 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Mike Volpi, Skype, Ebay, Kauf, Übernahme, Venture Capital, Private Equity, VoIP, Voice-over-IP, Niklas Zennström, Janus Friis

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