Die Detailversessenheit von Steve Jobs führte zum Erfolg des iPhones (er bestimmte sogar die Wölbung der Rückseite), für die Mitarbeiter ist sie aber auch eine Last. Dies spüren die Entwickler des Apple-Tablet gerade laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ).
Quellen, die mit der Situation vertraut sind, berichten dem WSJ, dass die Mitarbeiter nach einem halben Jahr des befreiten Arbeitens nun wieder unter extremer Beobachtung stünden. Steve Jobs pausierte krankheitsbedingt. Jetzt beschäftige er sich wieder vor allem mit dem Marketing.
Auch wenn damit indirekt die Entwicklung eines Tablet-Macs oder iPads bestätigt wird, so äußerten sich die Quellen nicht zu Details.
His Steveness äußert sich
Das WSJ berichtet aber weiter, dass Apple bereits 2000 ein Patent angemeldet habe, das in einem Tablet eingesetzt werden könnte. Laut WSJ habe Steve Jobs schon zweimal die Entwicklung eines Tablets gestoppt: einmal war ihm die Akkulaufzeit zu kurz, dann war der Speicher zu klein.
Dass überhaupt schon Interna an die Öffentlichkeit gelangen, ist ungewöhnlich. Noch seltener ist allerdings, dass sich Steve Jobs selbst bei Gerüchten zu Wort meldet. Dem Wall Street Journal teilte er mit, vieles in der Meldung sei nicht korrekt.
Worum es sich dabei genau handelt, sagte Jobs allerdings nicht. Wenn es ein Apple-Tablet gar nicht geben würde, hätte er sich aber sicherlich anders ausgedrückt.
Erst 2010
Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Apple-Tablet, Tablet-Mac oder iPad für Musik, Filme, digitale Bücher und Zeitungen, Spiele sowie für den Internetzugang konzipiert ist - in Konkurrenz zu E-Book-Readern und Netbooks.
Steve Jobs wird am 8. September zurück auf der Bühne erwartet. Ob er dabei ein Tablet vorstellen wird, ist noch unklar. In den Handel wird es aber voraussichtlich Anfang 2010 kommen.