Es habe sich nur um Einzelfälle gehandelt. Dies erklärte Apple der EU-Kommission, nachdem in der Europäischen Union ein iPod und ein iPhone expoldiert waren. Die Kommission hatte Apple um eine Stellungnahme gebeten, sagte Helen Kearns, Sprecherin der Kommission, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP.
Apple hat immer wieder Probleme mit Akkus, die zu heiß werden und dann Funken sprühen oder sogar explodieren. So untersuchte das Handels- und Wirtschaftsministerium Japans im Frühjahr letzten Jahres mehrere Fälle. Apple gab einem Zulieferer in China die Schuld.
Geld nur gegen Unterschrift
Immer wieder macht Apple auch äußere Umstände verantwortlich für zu heiße Akkus - wenn die Geräte in falschen Schutzhüllen stecken oder der Sonne zu sehr ausgesetzt sind. Wer das iPhone im Auto als Navigationsgerät nutzen will, hat aber oft keine andere Wahl.
Vor wenigen Tagen erst berichtete Times Online, dass Apple den Kaufpreis eines verkokelten iPod touch nur dann ersetzen wollte, wenn der Käufer eine Verpflichtung unterschrieb, nie über diesen Fall zu sprechen. Er unterschrieb nicht, sondern wandte sich an die Presse.