DoS-Attacke

Facebook stand besser da als Twitter

Der gestrige Denial-of-Service-Angriff war nicht nur auf Twitter beschränkt. Auch Facebook, Livejournal, Googles Blogger.com und YouTube waren Ziel der Attacke. Während Livejournal ebenso in die Knie ging wie Twitter, hielten Facebook und Google dem Datensturm stand.

Die betroffenen Unternehmen arbeiten nun einem Bericht von CNet zufolge zusammen, um den Angreifer zu ermitteln. Facebooks Sicherheitschef Max Kelly meint zumindest zu wissen, wem der Angriff gegolten hat: dem georgischen Blogger Cyxymu, der bei all diesen Diensten ein Profil hat.

Spam war wohl nicht die Ursache

Hintergrund scheint der Konflikt zwischen Russland und Georgien zu sein. Heute vor einem Jahr marschierten russische Truppen in Georgien ein. Bei diesem Streit ging es um Abachasien im Nordwesten Georgiens.

Fast zeitgleich zur DoS-Attacke hat es auch eine Spamwelle gegeben, bei der Cyxymu im Absender angegeben wurde. Es wird aber mittlerweile ausgeschlossen, dass Klicks auf Links in diesen Mails den DoS-Angriff hätten auslösen können.

07.08.2009 | 14:56 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: DoS-Attacke, Twitter, Facebook, Google, Cysymu, Georgien, Russland, Abachasien, Denial-of-Service

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