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Google Voice: Fragen zu Apples Nein

Nachdem Apple sich geweigert hat, Google Voice in den App Store aufzunehmen und auf das iPhone zu lassen, hat sich nun die Federal Communications Commission (FCC) eingeschaltet. Sie fragt Apple, Google und AT&T nach den Hintergründen. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ).

Dabei handelt es ich um keine formelle Untersuchung. Es hat sich auch niemand bei der FCC beschwert. Die Anfrage ist Teil einer Untersuchung über exklusive Verträge zwischen Netzbetreibern und den Herstellern populärer Handys.

Gerade das iPhone, aber auch das Palm Pre, sind in ländlichen Gebieten kaum nutzbar, weil AT&T und Sprint ihre Netze dort nicht weiträumig ausgebaut haben. Wer dort wohnt, hat nicht die Möglichkeit, auf andere Netze auszuweichen.

Welche Rolle hat AT&T gespielt?

Die Anfrage der FCC zielt deshalb in erster Linie auf den Einfluss von AT&T bei der Entscheidung, Google Voice nicht aufs iPhone zu lassen.

Mit Google Voice lassen sich Anrufe verwalten und steuern. Wie beim klassischen Unified Messaging Service (UMS) ruft man immer nur eine Nummer an, das Gespräch kann aber auf mehrere Telefone weitergeleitet werden.

Eine Nummer für mehrere Geräte

Für einzelne Anrufer oder Gruppen kann man festlegen, ob die Anrufe nur auf bestimmte Geräte durchgestellt werden, auf die Mailbox laufen oder abgelehnt werden. Die Oberfläche erinnert stark an Gmail (in Deutschland Google Mail).

Google Voice lässt sich aber auch über das Telefon steuern. Dort kann man mithören, während ein Anrufer auf die Mailbox spricht, und auf Wunsch das Gespräch annehmen.

01.08.2009 | 20:07 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, FCC, Federal Communications Commission, Apple, AT&T, Google, Google Voice, App Store

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