Halbjahr

O2 gewinnt mit Daten, verliert mehr mit Sprache

Knapp 15 Millionen Kunden hatte der Mobilfunkbereich von Telefonica O2 zum Ende des ersten Halbjahrs. Dies ist ein Zuwachs von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete das Unternehmen ein operatives Ergebnis (OIBDA) von 432 Millionen Euro - ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 27 Prozent. Der Serviceumsatz durch Mobilfunk sank aber um 0,4 Prozent.

Der durchschnittliche Betrag auf der Rechnung eines Mobilfunkkunden sank sogar um 10,6 Prozent von 17,70 Euro auf 15,80 Euro. Als Grund nennt O2 die Reduzierung der Terminierungsentgelte sowie die Einführung neuer Tarife.

90 Prozent EDGE-Abdeckung

Zulegen konnte allerdings der Umsatz mit Datendiensten. Dieser wuchs um 19,1 Prozent. Statt 1,30 Euro wie im ersten Halbjahr 2008 stehen für das Surfen mit Handy oder Laptop nun 1,60 Euro im Durchschnitt auf der Monatsrechnung eines Kunden.

Telefonica O2 investierte in den sechs Monaten dieses Jahres 355 Millionen Euro - vor allem in die Netzinfrastruktur und schnelle mobile Datentechnik wie UMTS, HSDPA, HSUPA und EDGE.

Knapp 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland können heute im O2-Netz über EDGE mobiles Internet nutzen, mehr als 60 Prozent über HSDPA. Die Versorgung mit Sprachdiensten ist nahezu flächendeckend.

30.07.2009 | 15:57 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Halbjahr, Telefonica O2, Umsatz, OIBDA, ARPU, Datendienst, Rechnung

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