Nachdem Google sein neues Betriebssystem Chrome OS vorgestellt hatte, fragte man sich, was nun aus Android werde. Andy Rubin, der Mann hinter Android, beschwichtigte vor einer Woche auf einer Presseveranstaltung: Beide Betriebssysteme hätten unterschiedliche Aufgaben.
Android sei spezieller, müsse die Verbindung zu den Basisstationen halten und dabei auch auf den Energieverbrauch achten. Im Fokus von Chrome OS stehe dagegen der Zugriff aufs Internet.
In Zukunft wird es zwei neue Android-Versionen pro Jahr geben - im Sommer und vor Weihnachten. Nach dem aktuellen, Cupcake genannten Android 1.5 werden die nächsten Versionen Eclair und Flan heißen. Anschließend geht es auf der Dessertkarte alphabetisch weiter.
Google behält die Zugangskontrolle
Android ist Open Source und damit der Gefahr der Fragmentisierung ausgesetzt. Doch das werde nach Ansicht von Rubin nicht geschehen, weil Google beim Android Market die Kontrolle darüber behält, wer Zugang hat.
Da die Entwickler einen Wert darin sehen würden, dass ihre Programme im Android Market erscheinen, würden sie sich nicht auseinander entwickeln. Der Android Market hält somit alles zusammen.
Let's talk about Facebook
Auch auf neue Funktionen ging Rubin ein. Die nächsten Android-Versionen würden soziales Verhalten erlernen. Wenn man angerufen wird, könnte neben dem Foto des Anrufers auch sein letztes Update in einem sozialen Netzwerk angezeigt werden.
Mit diesem Beispiel ist auch klar, dass Google nicht einfach nur Palm Synergy kopieren möchte. Google hat eigene Ideen. Das letzte Facebook- oder Twitter-Update könnte ein guter Einstieg ins Gespräch sein.